AfD Euskirchen

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Herzlich willkommen auf der Internetseite des Kreisverbandes Euskirchen! Wir freuen uns über Ihr Interesse.

Vielleicht gehören Sie zu den vielen Bürgerinnen und Bürgern, die Politik bislang lieber anderen überlassen haben, die jetzt aber feststellen, dass uns die gegenwärtige Situation zwingt selbst aktiv zu werden, bevor es endgültig zu spät ist?

Vielleicht sind Sie Eltern oder Großeltern und möchten Ihren Kindern und Enkeln ein Land weitergeben, dass Sie noch als dasjenige Deutschland wiedererkennen, in das Sie selbst hineingeboren wurden?

Vielleicht sind Sie noch Jugendlicher und sehen mit Fassungslosigkeit und Sorge, wie die Altparteien, die sich unseren Staat zur Beute gemacht haben dabei sind, Ihre Zukunft zu ruinieren, noch bevor sie richtig angefangen hat?

Vielleicht sind Sie jemand, der sich um den Erhalt unserer Sozialsysteme sorgt, die nach dem Willen der derzeit Regierenden als Weltsozialamt überdehnt und damit zerstört werden sollen?

Vielleicht sind Sie auch einfach ein Staatsbürger, der von den Regierenden die Beachtung von Recht und Gesetz einfordert, statt einer Kette von immer gröberen und dreisteren Rechtsbrüchen tatenlos zuzusehen?

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Wir sind, was der Name verspricht: DIE ALTERNATIVE FÜR DEUTSCHLAND

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11 Kommentare zu “AfD Euskirchen

  1. Gedanken über die Gründe für das Versagen in der Flüchtlingsproblematik -.
    wir brauchen wieder eine krisenfeste Politik, die zukunftsfähig ist

    An der Flüchtlingsproblematik zeigt sich brutal, was in unserem Land in den letzten Jahren falsch gelaufen ist. Der Flüchtlingsansturm ist die erste echte und größte Herausforderung an Europa und unser Land seit dem Weltkrieg. Und gerade die deutsche Politik hat offensichtlich keinen Plan, wie sie damit umgehen soll. Wie kommt das?
    Jahrelang hat man so getan, als ob die Verarbeitung der deutschen Vergangenheit das einzige Ziel deutscher Politik sei. Dabei hat man mit der Zeit vergessen, dass 70 Jahre nach Kriegsende, anklagen nicht mehr ausreicht. Der Jugend und dem ganzen Land müssen auch positive Wege in die Zukunft aufgezeigt werden. Nach einer Zeit von übersteigertem Nationalismus kann die Parole nicht heißen: „Deutschland verrecke“, wie auf Transparenten der Grünen zu lesen war. Das Pendel der Emotionen sollte von den Extremen wieder in die Mitte gelangen, also in einen Normalzustand. Das ist bis jetzt nicht gelungen. Und man kann auch nicht sagen, dass Deutschland nunmehr nach allen Irrungen auf dem Weg zum Guten ist. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Das wäre aber der Anspruch an eine gelungene Verarbeitung der Geschichte gewesen. Es kann nicht der richtige Weg sein, unser Land zu ruinieren und abzuschaffen. Wir müssen wieder eine positive Einstellung zu unserem Land bekommen, so wie es auf der ganzen Welt normal ist. Das heißt nicht, dass Verbrechen vergessen werden sollen, wo es sie gegeben hat. Aber wir sollten unsere Kraft wieder verstärkt darauf verwenden, dass unser Land auf einen besseren Weg kommt und eine Zukunft hat. Wir sollten wieder anknüpfen an gute deutsche Werte und Traditionen und an unsere kulturellen Leistungen in den Jahrhunderten vor der NS Zeit und wir sollten versuchen, es in jeder Hinsicht besser zu machen. Heimat und Familie sind allen Menschen auf der Welt hohe Güter. Wer sie nicht achtet, sondern negativ sieht, zeigt, dass er ein Problem hat. Die deutsche Politik offenbart, dass sie es noch immer nicht geschafft hat, aus den Schatten der Vergangenheit zu treten und bessere, zukunftsfähige Wege zu finden. Von einer Höherentwicklung zum Positiven und von wegweisenden Konzepten und Visionen für die Zukunft ist keine Spur vorhanden. Das wäre aber nötig, um die Herausforderungen der großen Probleme der Zukunft annehmen zu können. Denn ohne die richtige Einstellung und das nötige Selbstbewusstsein und ohne klare Linie und nur mit halber Kraft geht das nicht.

    Eigentlich konnte es jeder denkende Mensch ahnen, dass wir nicht gut auf Krisen vorbereitet sind, aber solange es keine sehr ernsten Probleme gab, solange wurde es nicht offensichtlich.
    Aber jetzt zeigt sich brutal das Manko in der deutschen Nachkriegspolitik und vor alllem in der Politik von Frau Merkel, die immer nur reagiert hat und nicht agiert. Führungsschwäche wird offenbar. Deutschland droht im Chaos zu versinken. Und das ist erst der Anfang.
    Deutschland ist zum kranken Mann in der Mitte Europas verkommen. Unsere Politik kann selbst die elementarsten Anforderungen, welche zum Überleben eines Landes nötig sind, nicht erfüllen. Die gegenwärtige deutsche Politik ist nicht einmal in der Lage, deutsche Interessen zu formulieren und eigene Souveränität auszuüben. Wir tun so, als gäbe es keine eigenen Interessen, und unsere Nachbarn müssen schon annehmen, dass die Deutschen nicht mehr ganz dicht im Kopf sind.

    Wie sich das auswirkt, wird bei der jetzigen Problematik sehr deutlich. Anstatt als immer noch wichtigstes Land Europas, Verantwortung zu übernehmen und Schaden von Europa abzuwenden, fällt Deutschland den Nachbarn in den Rücken und bietet z. B. noch materielle Anreize, die den Flüchtlingsansturm noch verstärken. Deutschland stellt sich als der Störenfried in Europa dar. Es destabilisiert nicht nur sich selbst, sondern auch die anderen Länder. Was die Nachbarn wirklich von unserer Politik halten, zeigt sich darin, dass diese, wie in Dänemark geschehen, den Verkehr zu Deutschland abriegeln. Oder die Flüchtlinge werden wunschgemäß direkt nach Deutschland durchgeschleust. Was die Flüchtlinge von den Anreizen halten, das zeigt sich darin, dass sie Angela Merkel als ihre Schutzpatronin ansehen und nur nach Deutschland wollen.

    Wirkliche Kriegsflüchtlinge, die um ihr Leben bangen, verhalten sich anders. Es handelt sich wohl eher um Wirtschaftsflüchtlinge, die wir dazu in der großen Mehrzahl gar nicht gebrauchen können. Ohne Konzept werden diese aber durchgewunken. Die gesundheitlichen Risiken werden nicht genügend überprüft und auch nicht, ob es sich um Kriminelle oder Terroristen handelt. Man weiß auch nicht, wo man die Leute unterbringen soll oder wie man sie integrieren soll. Aber wer auf die Probleme hinweist, die mit Sicherheit kommen werden, der wird in die rechte Ecke gestellt oder sogar als „Pack“ bezeichnet. Durch die Medien wird den Leuten klar gemacht, dass eine „Willkommenskultur“ angesagt ist, auch wenn das gegen jede Vernunft spricht und von den meisten abgelehnt wird. Je deutlicher das Versagen und die Konzeptlosigkeit der etablierten Politik offensichtlich wird, desto dreister wird die Massenverblödung der „Willkommenskultur“ propagiert.
    Willkommenskultur, das ist Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit.
    Und bei dieser fragwürdigen Propaganda wird mit haarsträubenden Argumenten gearbeitet. Da werden die heutigen Flüchtlinge, die nur zu einem Bruchteil überhaupt einen Anspruch auf Asyl haben mit den deutschen Vertriebenen nach dem Weltkrieg verglichen. Damals handelte es sich um unsere deutschen Landsleute, zum Teil sogar um Familienangehörige, die für Deutschland den Krieg erlitten hatten und von den Siegermächten aus ihrer Heimat vertrieben worden waren. Für diese Leute gab es damals keine Alternative, wenn sie dann die systematischen Ermordungen und Vergewaltigungen überlebt hatten. Der große Teil der heutigen Wirtschaftsflüchtlinge aus aller Welt wird durch materielle Anreize nach Deutschland gelockt und es handelt sich nicht um die Ärmsten, denn die Schlepperbanden müssen mit tausenden von Dollars bezahlt werden. Ein Vergleich ist unverschämt und geschmacklos. Und wie wurden die damaligen deutschen Vertriebenen denn behandelt? Die Leute wurden noch jahrelang von den Einheimischen als Pimokken beschimpft.
    Die sogenannte Willkommenskultur entspricht überhaupt nicht der menschlichen Realität und entlarvt nur die gezielte Massenverblödung, der wir uns bei der Flüchtlingsproblematik ausgesetzt sehen. Die normale menschliche Reaktion überall auf der Welt sieht so aus, dass die Einheimischen erst mal zurückhaltend sind und dass man keineswegs als Neuankömmling mit offenen Armen aufgenommen wird. Den Neuen will man erst mal kennenlernen und der muss sich die Anerkennung erst verdienen. Es muss ihm klar gemacht werden, dass auch Anforderungen an ihn gestellt werden, Er muss sich in der neuen Umgebung anpassen, denn er kann nicht erwarten, dass die Einheimischen ihre Prinzipien und Traditionen aufgeben wollen. Er kann schon gar nicht davon ausgehen, dass die Einheimischen von ihm dominiert werden wollen.
    Jedenfalls kann man wohl voraussetzen, dass ein gedeihliches Zusammenleben nur möglich ist, wenn die Neuankömmlinge sich integrieren. Da die Deutschen aber durch ihre Vergangeheit noch immer Identitätsprobleme haben, ist nicht genügend definiert, wohin die Neuen sich denn integrieren sollen. Deutschland ist also auch von daher gar nicht vorbereitet auf dieses Problem. Schon längst hätte man also nicht nur zurück, sondern auch nach vorne sehen müssen. Irgendwann rächen sich eben die Fehler. Die Folge sind dann solche politischen Fehlleistungen, die ins Chaos führen.

    Und noch eine weitere schwerwiegende Fehlentwicklung rächt sich, die ebenfalls auf eine falsche Einstellung zurückzuführen ist. Seit Jahren hätten wir sehen können, dass die Deutschen zu wenig Kinder bekommen. Mittlerweile haben wir die niedrigste Geburtenrate der Welt. Diese negative Tendenz könnte, auch wenn man es wollte, durch Flüchtlinge nicht aufgefangen werden, von den sich zusätzlich ergebenden Problemen ganz abgesehen. Dabei haben wir nicht aus wirschaftlicher Not zu wenig Kinder, sondern weil der Mut und der Wille und die Einsicht fehlen. Dieses Problem hätte die Politik schon seit Jahren erkennen müssen und gegensteuern müssen. Man hätte die Rahmenbedingungen verbessern müssen und Aufklärungsarbeit leisten müssen. Stattdessen wurde in den Medien die Spaßgesellschaft propagiert, in der Kinder doch nur lästig sind. Der Versuch einer Ehe auf Dauer mit Familie wurde als spießig angesehen. Die Zukunft sollte in ständig wechselnden Partnerschaften liegen. Dass die Zukunft bei steigender Dekadenz ganz woanders liegt, zeigen die gebärfreudigen Migrantenfamilien.

    Zu viele Landsleute hielten es nicht für ein Problem, wenn die Deutschen immer weniger würden. Die Wahrheit ist, dass der demographische Wandel Probleme ungeahnten Ausmaßes mit sich bringt, und nichts mehr wie früher sein wird. Wenn ein junges Paar keine Kinder hat, dann ist der Familienstammbaum abgeschnitten und zwar für immer. Wenn das im Land zu oft passiert, dann werden wir Deutschland in zwanzig Jahren nicht mehr wiedererkennen. Es geht nicht nur darum, dass Schulen geschlossen werden müssen und Arbeitsplätze nicht mehr besetzt werden können. Es entsteht auch durch das geschaffene Vakuum eine Sogwirkung auf Zuwanderer, die man nicht bedacht hat. Unsere Gesellschaft wird in ihren Traditionen und in ihrer Kultur immer mehr zurückgedrängt und auf die Dauer nicht überleben. Wir werden zu Fremden im eigenen Land. Es mag Leute geben, denen das gefällt, aber die meisten Mitbürger wollen das wohl eigentlich nicht, dabei sind die Deutschen sehr hilfsbereit und überhaupt nicht ausländerfeindlich.
    Wenn man das aber nicht will, dann muss man etwas dagegen tun. Dann muss man einsehen, dass jeder Einzele für das eigene Überleben und das unseres Landes auch etwas Positives tun und dafür kämpfen muss. Nichts kommt von alleine. Die Geschichte ist nie zu Ende, auch mit dem Weltkrieg nicht, sondern sie geht weiter. Deutschland muss daher wieder lernen, in vernünftigem Rahmen, eine Machtposition auszuüben. Jeder Staat muss in der Lage sein, eigene Interessen zu formulieren. Und wenn man dann einigermaßen und ohne etwas zu verharmlosen, Frieden mit der eigenen Geschichte geschlossen hat und in etwa wieder weiß, wer man ist und wo man hin will, dann kann man wohl auch erfolgreich einige Tausend Flüchtlinge integrieren. Wenn das aber nicht der Fall ist, dann kommt es zu solchen politischen Fehlleistungen, die wir zur Zeit erleben.

    Fazit ist: Die Flüchtlingsproblematik zeigt uns eins ganz deutlich: Wenn wir den Fortbestand Deutschlands sichern wollen, wenn wir unser Land lieben, wie jeder normale Mensch auf der ganzen Welt das tut, dann brauchen wir einen neuen Ansatz, dann können wir nicht mehr nur rückwärts schauen, dann muss der Blick nach vorne gehen. Die Schrecken der Vergangeheit sollen nicht vergessen werden, aber jetzt genügt das nicht mehr. Wir müssen Visionen für die Zukunft entwickeln. Wir dürfen nicht mehr so handeln, als sei unser Land uns egal.
    Wir brauchen die geistig moralische Wende, die von Helmut Kohl schon einmal eingefordert worden war, und wir brauchen sie jetzt, sonst wird unser Land die Stürme der Zukunft nicht überleben.

    Mit Frau Merkel ist das nicht mehr zu machen. Sie hat überdeutlich nicht erst in der letzten Woche gezeigt, dass sie den Anforderungen nicht mehr genügt und kein Konzept für Deutschlands Zukunft hat. Sie konnte das Schiff noch lenken, als die Wasser noch ruhig waren, aber wohin, das konnte sie nie sagen. Jetzt kommen die Stürme auf, und ihre bekannte Handhaltung, die Souveränität suggerieren soll und jetzt nur noch dümmlich wirkt, die genügt nicht mehr. Mit ihrer Aussage, dass alle Asylanten ohne Obergrenze aufgenommen werden sollen, hat sie verheerende Signale in die Welt gestzt – und die Welt hat sie gehört und die Welt kommt. Europäische Abkommen, wie Schengen und Dublin wurden außer Kraft gesetzt und damit Deutschland und den Partnern großer Schaden zugefügt. Kein Wunder, dass unsere Nachbarn ebenfalls keine Solidarität zeigen und das Problem als deutsches Problem einordnen und die Flüchtlinge direkt nach Deutschland weiterleiten. Durch die deutschen Anreize hat man ein Chaos hervorgerufen und total die Kontrolle verloren. Ohne Überprüfung werden die Massen durchgewunken, obwohl die Grenzen der Aufnahmefähigkeit längst überschritten sind. Das alles ist ein Skandal. Frau Merkel hat einen Amtseid geleistet, worin sie sich dem Wohl des deutschen Volkes verpfllichtet hat. Diesen Amtseid hat sie leichtfertig gebrochen und man sollte sie für alle Folgen haftbar machen. Für alle unmenschlichen Zustände der Unterbringung der Flüchtlinge, für alle Leiden, die sie der deutschen Bevölkerung zumutet, sollte sie die Verantwortung übernehmen. Das geht von Steuererhöhungen bis zu kriminellen Handlungen, die dann kommen werden, wenn die Wirtschaftsflüchtlinge erkennen, dass sie mit falschen Vorstellungen angelockt worden sind. Jedes Eigentumsdelikt, jede Vergewaltigung, jede Beschlagnahme von Eigentum, jeder Aufruhr, auf welcher Seite auch immer, alles geht auf ihr Konto. Die Ära Merkel sollte endgültig beendet sein. Das Vertrauen ist weg. Eine Weiterentwicklung ist nicht anzunehmen. Wir brauchen wieder Politiker, die ihren Amtseid ernst nehmen und die zuerst dem Wohl Deutschlands und seiner Bevölkerung dienen.

  2. Wenn öffentliche deutsche Stellen angesichts von Flüchtlingszahlen in Millionenhöhe und bei Geld- un Platzmangel in den Kommunen noch Anreize zur Migration nach Deutschland geben, dann fragt man sich doch: was soll das Ganze? Geht es noch um sachliche Argumente oder geht es auch überhaupt noch um das menschliche Schicksal von Flüchtlingen? Oder was sind die eigentlichen Hintergründe und Absichten? Sind wir noch so naiv zu glauben, dass es unseren etablierten Politikern nur um das Wohl der Flüchtlinge geht? Als wahre Menschenfreunde wären sie auch, und zu allererst, dem Wohl der einheimischen Bevölkerung, ihren Wählern nämlich, verpflichtet. Jeder Mensch hat ein Recht auf Heimat und sehnt sich danach, auf einem Fleckchen dieser Erde nach seiner Kultur und seinen Traditionen leben zu können. Integration und Austausch mit Fremden wird gerne angenommen, aber keiner will zum Fremden im eigenen Land werden. Bei millionenfacher Zuwanderung ist die Angst vor Überfremdung begründet.
    Mit dem blödsinnigen Begriff der Willkommenskultur werden keine Probleme gelöst. Lieber sollte man dafür Sorge tragen, dass ein gedeihliches Zusammenleben der tatsächlich Asylberechtigten mit der einheimischen Bevölkerung möglich ist. Wer von unseren Politikern zusätzliche Anreize zur Einreise nach Deutschland setzen will, der sollte den Wählern erklären, was er mit Deutschland vorhat. Sollen die Flüchtlinge etwa als Waffe gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt werden? Diese Armen werden nicht aufmüpfig werden, egal was kommt. Sie könnten eine willkommene Manövriermasse sein.Wenn man es so sieht, dann werden die angeblichen Menschenfreunde und Willkommensprotagonisten als eigentliche Menschenverachter entlarvt, denen weder die Flüchtlinge, noch die eigene Bevölkerung etwas wert sind. Leider ergibt das Ganze erst so einen Sinn. Wenn aber die etablierten Politiker darauf aus sind, sich ein neues Volk zu schaffen, dann sollten die Wähler reagieren und zuerst diese Politiker abschaffen.

    Wenn die AfD die Sorgen der Bevölkerung ernst nimmt und konsequent vernünftige rechtsstaatliche Lösungswege verfolgt, dann könnten wir bei den nächsten Wahlgängen die Etablierten mit Erfolgen um die 20 % das Fürchten lehren. Verdient hätten sie es allemal.

  3. Persönliche Meinung zur AfD nach dem Bundesparteitag

    Nach dem Bundesparteitag der AfD in Essen mit der Wahl von Frauke Petry als neuer Vorstandssprecherin und der Abwahl von Bernd Lucke wurde in der lokalen Presse groß über die Rücktritte von zwei Mitgliedern aus der Kreistagsfraktion der AfD in Euskirchen berichtet. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass die AfD im Bund und auch im Kreis Euskirchen ziemlich am Ende sei. Das ist nicht der Fall. Der parteispalterische „Weckruf 2015“ von Bernd Lucke wurde schon von 85 % aller AfD-Mitglieder nicht mitgetragen. Auch nach dem Ausscheiden von Bernd Lucke hielt sich der Mitgliederverlust mit ca. 10 % bundesweit im unteren erwarteten Bereich. Im Kreisverband Euskirchen der AfD besteht allerdings der Sonderfall, dass die Mehrheiten im Vorstand und in der Kreistagsfraktion anders verteilt sind als jetzt in der Bundespartei.
    Mit einem angeblichen Rechtsruck hat das alles nichts zu tun. Die Abgrenzung zu rechtsradikalen Gruppierungen bleibt unbedingt erhalten, so wie es in der AfD nie anders war. Es ist jedoch so, wie das Euskirchener Kreistagsmitglied Michael Mondorf bei seinem Austritt in der Presse selbst erklärt hat, dass nämlich Bernd Lucke bei der Parteiführung schwere Fehler begangen hat. Eine Zukunft für die AfD war mit Herrn Lucke erstens menschlich nicht möglich, zweitens muss eine junge Partei, die ihre Rolle als Alternative wirklich ernst nimmt, sich um alle Sorgen der Mitbürger kümmern und kann nicht rote Linien ziehen, wie dies von Herrn Lucke vorgesehen war.
    Die Partei hat diese unvermeidliche Zerreißprobe, wenn auch mit einigen Blessuren, überstanden und sie wird letzten Endes gestärkt daraus hervorgehen, weil es wieder Freude macht, für die AfD zu arbeiten. Wir haben gezeigt, dass wir nicht nur die Lucke-Partei sind. Wir haben auch andere hervorragende Führungspersönlichkeiten, und wir haben menschliche Eitelkeiten und die ersten Kinderkrankheiten einer jungen Partei überwunden. Wir haben unser Profil geschärft, und ich denke, wir werden starke und ehrliche Oppositionspolitik mit mehr Kante zeigen und mit mehr Schwung, so wie es sich unsere Wähler von einer wirklichen Alternative zu den etablierten Parteien erhoffen – für die Bürger und für unser Land.

  4. Fragen und Anregungen zum Bildungsauftrag im Zuge der Konversion von Burg Vogelsang

    Da das Projekt der Konversion Vogelsang immer teurer geworden ist und nun schon die 38 Millionen Euro Marke weit überschritten hat, erscheint es angebracht, nicht nur zu fragen, wie das Geld noch aufgebracht werden kann, sondern auch, was wir dafür bekommen und wie ein gesellschaftlicher Nutzen realisiert werden kann. Wenn das Land NRW keine zusätzliche Förderung gewährt und die Mehrkosten durch einen Kredit finanziert werden müssen, dann wird das zu Lasten der Betriebskosten gehen. Diese sind aber bei 500.000 Euro gedeckelt. Es heißt, dass zum Ausgleich vermutlich Stellen im Bildungsbereich gestrichen werden müssen.

    Es stellt sich die Frage, wie denn der Bildungsauftrag von Vogelsang überhaupt aussehen soll. Die Kosten sind enorm gestiegen, dann sollte auch die Verantwortung steigen, einen vergleichbaren Gegenwert als Nutzen zu erzielen. Die Verantwortung der Politik muss in Vogelsang erkennbar sein, sonst sind die Kosten nicht zu rechtfertigen.
    Wie ist der Bildungsauftrag zu sehen im Zusammenhang mit anderen NS-Dokumentationen z. B. der am 01. Mai in München an Stelle des Braunen Hauses eröffneten Dokumentationsstätte? In München wollte man z. B. bewusst eine Täterdokumentation errichten ohne Ausstellungsstücke aus der Zeit.
    Wie wird man dagegen der besonderen Bedeutung von Vogelsang gerecht? Wie kann man in Vogelsang auch noch ein Stück weiterkommen? In Vogelsang sind ja eben die Baudenkmäler aus der Zeit vorhanden und gerade das macht ja auch die Bedeutung von Vogelsang aus. Das gibt auch die Chance, die Geschichte authentisch darzustellen. Deutschland trägt die Verantwortung für seine Geschichte, aber nicht nur dafür, sondern auch für seine Zukunft. 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges und der Nazi-Herrschaft dürfen die Untaten der Vergangenheit nicht vergessen werden, aber das kann heute nicht mehr der ganze Auftrag sein.
    Die Lehren aus der Vergangenheit müssen für die Zukunft nutzbar gemacht werden. Das heißt aber auch, dass positive Dinge, wie Tatkraft, Leistungsbereitschaft, Vaterlandsliebe und Gemeinsinn nicht den Nazis überlassen werden dürfen. Ohne diese Tugenden kommen wir auch heute nicht aus. Eine Zukunft, die von allgemeinem Niedergang geprägt ist, darf nicht einfach hingenommen werden. Dabei sei hier nur beispielhaft auf die Unfähigkeit hingewiesen, einen Hauptstadtflughafen zu errichten. Es reicht nicht aus, der Jugend darzustellen, wie es nicht gemacht werden darf, sondern es müssen auch Ideale und positive Visionen vermittelt werden, wie es denn gemacht werden soll. Deutschlands Geschichte ist nicht einfach, wir sollten es uns auch nicht zu einfach damit machen.
    Der Bildungsauftrag von Vogelsang sollte letztlich das Ziel haben, Deutschland in eine bessere Zukunft zu führen. Wenn die Politik viel Geld in die Hand nimmt für das Projekt Vogelsang IP, dann ist das nur gerechtfertigt, wenn in hohem Maße verantwortungsvoll damit umgegangen wird. Sinnvolle Alternativen und Weiterentwicklungen dürfen kein Tabu sein.

  5. Nach Hamburg und nach Braunschweig

    Mit dem Wahlergebnis in Hamburg können wir erst mal sehr zufrieden sein. Die Wiederholung der Zahlen aus dem Osten war nicht zu erwarten. Aber ohne den Schwung aus dem Osten wäre der Erfolg in Hamburg nicht möglich gewesen. Hamburg ist ein schwieriges Pflaster, aber wir haben es dort geschafft, und dann können wir es auch überall in der Republik schaffen. Und wir tun gut daran, auf verschiedene Themen zu setzen und all das anzusprechen, was den Leuten auf der Seele liegt und was von den Etablierten immer als alternativlos dargestellt wurde. Die Zeit für die Alternative ist reif.
    Natürlich sollen wir unser Kernthema, die Eurokritik nicht vernachlässigen. Im Gegenteil, gerade jetzt, da die Milliardenverluste durch die Unterstützung Griechenlands langsam publik werden, sollten wir noch mehr in die Offensive gehen und den Leuten schlagwortartig und deutlich klar machen, wie hoch diese Verluste sind und was noch kommen kann und dass wir die Einzigen waren, die dieses Thema angesprochen haben. Aber auch die Themen, die im Osten die enormen Erfolge gebracht haben, nämlich Zuwanderung, Kriminalität etc. müssen gebührend behandelt werden. Das sind die Besorgnisse eines großen Teils der Bevölkerung, und die Zeit schreit geradezu nach einer Alternative gegenüber langjähriger Politik der Etablierten an den Menschen vorbei. Das sind viele Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, das ist unsere Klientel, die eine demokratische Stimme braucht und die wir nicht den Rechten überlassen sollten.
    Europa ist im Aufbruch. Die Leute haben die alten saturierten und abgehobenen Politiker und Parteien satt. Junge, frische, selbstbewusste, unkonventionelle Leute mischen die Politik auf. Sie werden gewählt, schon weil sie anders sind als die bisherigen Politiker. Sie können auch keine Wunder bewirken, aber sie vermitteln neues Selbstbewusstsein und neue Hoffnung, wie z. B. Syriza in Griechenland und Podemos in Spanien. Auch von diesem Schwung sollte die AfD etwas mitnehmen, denn wir sind ja auch noch jung und unverbraucht. Vor allem die Jungen müssen wir mehr mitnehmen, wie es im Osten schon geschehen ist. Von den 16- und 17Jährigen, die zum ersten Mal mitwählen durften, haben viele die Piraten gewählt. Es kann doch nicht so schwer sein, den Jungen klar zu machen, dass dieser Kutter schon lange leckgeschlagen ist, und dass die AfD das Schiff ist, das sie weiterbringt.
    Wenn man nicht groß denkt, dann kann man auch nichts Großes erreichen. Wenn wir unsere Anliegen ernst nehmen und Deutschland lieben, wie wir behaupten, dann geht es nicht darum, Frau Merkel einige wenige Prozent abzunehmen, nein es geht darum, sie platt zu machen, um es mal drastisch und beispielhaft zu formulieren.

    Und noch ein paar Sätze zu Braunschweig. Der größte Karnevalsumzug Norddeutschlands wurde gestern abgesagt wegen Drohungen von islamistischen Gruppen mit terroristischen Anschlägen. Und 250 Tausend Karnevalsliebhaber sind traurig nach Hause gegangen. Aber ein Problem gibt es ja nicht. Ich frage mich, wann es denn ein Problem geben wird, wenn auch die Umzüge in Köln, Mainz und Düsseldorf abgesagt werden? Dann wird wohl auch der letzte Jeck merken, was die Uhr geschlagen hat. In diesem Sinne wünsche ich noch einen schönen Rosenmontagszug, solange es noch geht.

  6. Trauriges Bild bei Trauerfeierlichkeiten – Merkel kann Bevölkerung nicht einen
    Normalerweise hätte man bei den Trauerfeierlichkeiten für die Toten der Anschläge in Paris einen einvernehmlichen Abscheu und ein Bekenntnis für die Freiheit und die Ideale Europas erwartet, verbunden mit einem Apell an die Verantwortlichen, dem Terror nicht nachzugeben und die Bürger so weit wie möglich zu schützen. So weit man das im Fernsehen verfolgen konnte, geschah das in Frankreich und Israel auch in einem würdigen Rahmen, in dem man auf die Problematik gebührend einging. Für mich machte dabei besonders der viel gescholtene französische Präsident Francois Hollande eine gute Figur.
    Dagegen hatte man von der deutschen Veranstaltung am Brandenburger Tor in Berlin den Eindruck, dass nicht die Attentate das Wichtigste waren, sondern die ständige Mahnung, diese Attentate nicht dem Islam anzulasten. Dabei ist es seit langem bekannte Wahrheit, dass solche barbarischen und selbstmörderischen, religös untermauerten Praktiken nahezu auschließlich im Islam vorkommen. Jeden Tag sind die Nachrichten aus aller Welt voll davon. Boko-Haram und ISIS, um nur einige Beispiele zu nennen, sind Realität in der islamischen Welt. Das ist nicht weit weg und aus einer anderen Zeit, sondern sehr gegenwärtig. Solche Zustände gehören aber nicht zu Europa, und die wollen wir hier auch nicht haben. Und man kommt auch nicht umhin festzustellen, dass im Islam verwurzelte Vorstellungen, wie z. B. der Dschihad, das Märtyrerwesen, das Verhalten gegenüber Ungläubigen und das Verältnis von Mann und Frau, sich sehr von christlich europäischen Vorstellungen unterscheiden. Die Terroristen wollten Allah rächen. Sie haben keinen neuen Islam erfunden, sondern nur vorhandene Verhaltensmuster radikalisiert. Skepsis gegenüber dem Islam ist also angebracht. Das hat nichts mit Ausländerfeindlichkeit, sondern mit Realität zu tun. Diese Problematik nicht sehen zu wollen, wäre verantwortungslos. Wieso soll das nicht offen diskutiert werden? Wir müssen sehr genau hinschauen, was sich in Europa tut und nicht wegschauen. Mit Freundlichkeit zum deutschen Islamrat ist es nicht getan. Hier müssen Dinge gestaltet werden und nicht einfach laufen gelassen werden.
    Langsam fragt man sich, was ist hier eigentlich los in unserem Land? Frau Merkel bot ein trauriges Bild im Zusammenstehen mit den Vertretern des Islamrates, welche kurioserweise die Mahnwache ausrichten durften. Dabei hätte es bei denen gelegen, sich zu distanzieren von den Attentaten und nicht bei der deutschen Politik. Das war ein Bild, das weder Würde noch Souveränität ausstrahlte. Wie tief sind wir eigentlich schon gesunken? Für wie dumm soll die Bevölkerung noch gehalten werden, wenn Probleme, die offensichtlich vorhanden sind, nicht ausgesprochen werden dürfen?
    Wahrscheinlich hätten viele es begrüßt, wenn in diesen Tagen der Trauer ein Zusammenstehen des Landes sichtbar geworden wäre. Es wäre der richtige Anlass gewesen, wenigstens für ein paar Tage, auf Pegida oder die Gegendemonstrationen zu verzichten. Aber wir wurden wieder mal enttäuscht. In dieser Sache, so wie schon vorher bei der Neujahrsansprache, haben sich zum ersten Mal deutlich die Schwächen der Kanzlerin gezeigt. Anstatt zu versöhnen, trägt sie noch mehr zur Spaltung der Bevölkerung bei. Sie war immer nur die gute Krisenmanagerin. Sie hat es verstanden, Deutschland ruhig zu halten, aber das reicht jetzt nicht mehr aus. Jetzt ist Führungsstil gefragt, eigene deutliche Akzente müssen gesetzt werden. Da muss ein Konzept her, eine Richtung, wie ein weiteres Auseinanderdriften der Bevölkerung verhindert werden kann. Da müssen auch mal unangenehme Wahrheiten gesagt werden, die den Realitäten im Islam Rechnung tragen. Da muss man auch mal Profil zeigen und den Mut haben, einigen weh zu tun, um Schlimmeres zu vermeiden. Verharmlosungen reichen nicht mehr aus. Mit einer Massenverblödung, wie der angesehene Journalist Peter Scholl-Latour stellvertretend die Berichterstattung über den Ukrainekonflikt genannt hat, kann man die Probleme auch nur versuchen zu kaschieren, aber so löst man sie nicht. So tragen dann auch die Medien eine Mitschuld an der Politikverdrossenheit.
    Wenn nicht alles täuscht, dann geht die Ära Merkel zu Ende. Aber, wer hat ein Konzept für die deutsche und europäische Zukunft in Frieden und Einheit? Und wer hat ein Konzept für den Umgang mit dem Islam und den moslemischen Mitbürgern, so dass unsere Werte bestehen bleiben? Integration muss sein, und zwar in unser System und nicht umgekehrt. Was bis jetzt propagiert wurde, ist kein Konzept zu haben. So geht es nicht weiter, auch wenn man uns das gerne einreden will. Und insofern hat Pegida Berechtigung. Deutschland braucht neue politische Akzente.

  7. Pegida – wieder einmal werden Sorgen der Bürger nicht ernst genommen -Erklärungsversuch

    Pegida = Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes. Vor einigen Wochen kannte man diesen Begriff noch gar nicht. Am Montagabend, dem 08. Dezember zogen 10.000 Menschen unter diesem Motto durch die Straßen Dresdens. In gewohnter Abgehobenheit ließen die Sprecher der etablierten Parteien über dieses Phänomen zunächst Begriffe wie “beschämend” und “widerlich” verlauten. Als Politiker sollte man die Besorgnisse einer so großen Zahl von Wählern doch etwas ernster nehmen. Dann wurde von einigen Politikern eingeräumt, man müsse sich doch mit den Gründen beschäftigen. Über die Bewertung besteht aber nach wie vor große Unklarheit und Hilflosigkeit. Das Naheliegende ist jedoch, dass die Menschen mit der Politik der etablierten Parteien in den letzten Jahren nicht zufrieden gewesen sind. Die Teilnehmer hatten sogar soweit das Vertrauen in die Staatsorgane verloren, dass sie mit den Medien nicht reden wollten, ein stummer Protest also.
    Auffallend und schlimm zugleich an der ganzen Sache ist die große Polarisierung, die sie ausgelöst hat. Es steckt also eine ziemliche Brisanz im Thema. Eigentlich sollte man ja denken, dass wir zum Wohle Deutschlands an einem Strang ziehen, aber für einige sind wohl andere Ziele wichtiger als das Wohl Deutschlands. Ich bin, trotz allem, wie andere auch, der Meinung, dass die AfD gut daran tut, zunächst mal Zurückhaltung gegenüber Pegida etc. zu üben.
    Man kann zum Motto und den Aktivitäten stehen wie man will – richtig glücklich werden die meisten Bürger damit nicht sein – aber beschämend ist eher, dass es überhaupt so weit kommen musste. Jahrelang wurde Politik gemacht, ohne Rücksicht auf das Befinden und die Sorgen der Bürger zu nehmen. Dabei ist der bei weitem überwiegende Teil der Deutschen weder rassistisch noch ausländerfeindlich eingestellt. Aber Deutschland ist nun mal unsere Heimat, eine andere haben wir nicht, und diese Heimat lieben wir, wie jeder Mensch auf der ganzen Welt normalerweise seine Heimat liebt. Wir sind auch durchaus weltoffen, aber jeder Mensch braucht seine Heimat, in der er nach seinen Traditionen und seiner Religion etc. in Frieden leben will. Natürlich ist nichts gegen einen internationalen Austausch einzuwenden, aber mittlerweile besagen Statistiken, dass jeder fünfte Einwohner Deutschlands schon einen Migrationshintergrund hat, und dann kann man schon die Besorgnisse der Bevölkerung vor einer steigenden Überfremdung nachvollziehen. Die Probleme einer fehlenden Integration sind jetzt schon deutlich zu spüren. Bei einer weiter steigenden unregulierten Einwanderung werden wir Deutschland in einigen Jahren nicht mehr wiedererkennen. Das wollen wir aber nicht so einfach hinnehmen, und es wäre unverantwortlich, die Sorgen der Bevölkerung nicht ernst zu nehmen.

    Ist es nicht so, dass man in der Ausländer- und Einwanderungspolitik lange Zeit zu blauäugig war? Probleme mit der Integration wurden gezielt geschönt und kleingeredet, weil ja nicht sein kann, was nicht sein darf. Wer es wagte, Probleme auch nur anzusprechen, der wurde als rückständig, ausländerfeindlich und rechtsradikal bezeichnet und oft genug beruflich fertig gemacht. Dann folgte meist noch der strenge Hinweis auf die deutsche Geschichte während der NS-Zeit, und dass Deutsche eine besondere Verantwortung gegenüber Fremden und Verfolgten haben. Damit war das Thema tabu, aber in keinster Weise gelöst. Natürlich gibt es eine deutsche Verantwortung bezüglich der nationalsozialistischen Gechichte und gegenüber wirklich politisch Verfolgten. Aber erstens geht auch die Nachkriegszeit einmal zu Ende, wie ich schon einmal ausgeführt habe, und man kann die Probleme von heute nicht unbegrenzt mit den Rezepten von gestern lösen, und das kann zweitens auch nicht heißen, dass wir jeden Wirtschaftsflüchtling aufnehmen sollen, und es kann erst recht nicht heißen, dass wir kein Konzept für eine regulierte Einwanderungspolitik erarbeiten und alles planlos laufen lassen. Die Zeit der political correctness ist zu Ende. Eine weitere Politik gegen das Volk zu machen, wäre verantwortungslos. Die Belastbarkeit der Bürger hat Grenzen. Die sind mittlerweile erreicht. Ein “so weiter wie bisher” darf es nicht geben.
    Den letzten Ausschlag für Pegida etc. haben dann wohl radikale Tendenzen im Islam gegeben. Wenn dschihadistische Kämpfer des ISIS westlichen Geiseln die Köpfe abschneiden, dann waren auch Multikulti-Fans schockiert. Auch in Europa ziehen Salafisten durchs Land und fordern als Schariapolizisten die Einhaltung des islamischen Rechts, der Scharia, ein. Man verteilt öffentlich den Koran und fordert die Menschen barsch auf: “Lies”! Das alles geht vielen Mitbürgern verständlicherweise zu weit. Es scheint so, dass man gefährliche Tendenzen im Islam nicht gesehen hat oder nicht sehen wollte. Sie sind aber offensichtlich da. Nach dem Koran sind z. B. die Ungläubigen zu töten, wo man sie auffindet. Abfall vom Islam ist ebenfalls mit dem Tode zu bestrafen. Auch wenn wir größtenteils lasche Christen geworden sind, so kann man diese Einstellung nicht auch bei Moslems erwarten. Türkische Organisationen, wie die DITIB, betreiben systematische Islamisierung in Deutschland. Warum sollen aber Türken in Deutschland Dinge erlaubt sein, die umgekehrt Deutschen in der Türkei niemals erlaubt würden? Überhaupt ist das Verhalten gegenüber der Türkei schon ein Paradebeispiel für die Unsinnigkeit unserer langjährigen Politik. Noch immer wird der Beitritt der Türkei zu Europäischen Union gefordert. Dabei wird die Türkei niemals zum Abendland gehören, sondern ist der typische Vertreter des Morgenlandes und die Großmacht des Islam. In der Türkei liegt der Kemalismus, der die strikte Trennung zwischen Staat und Religion besagt, mittlerweile in den letzten Zügen. In allen Bereichen zeigt sich das Wiedererstarken der Religion. Außerdem gehen die türkischen Aktivitäten politischer und kommerzieller Art viel mehr in Richtung anderer turanischer Bevölkerungen, wie der islamischen Nachfolgerepubliken der Sowjetunion, und eben nicht in Richtung Europa. Wie die Türkei denkt, das konnte man von Präsident Erdogan neulich vor dem Besuch von Papst Franziskus hören, als er sagte: “Die Fremden mögen uns nicht. Sie geben sich als unsere Freunde aus, aber sie wollen unseren Tod und den Tod unserer Kinder. Wie lange wollen wir uns das noch gefallen lassen?” Hört man das hierzulande nicht oder will man es nicht hören? Interessant ist auch der Ausspruch eines prominenten türkischen Geschäftsmannes, der sagte: “Was unsere Soldaten damals vor Wien nicht geschafft haben, das schaffen heute unsere gebärfreudigen türkischen Frauen.” Gemeint ist die Einnahme Europas. Auch diese Aussagen sind nicht geeignet, die Besorgnisse der Mitbürger vor Überfremdung zu verringern. Wenn die Politiker nicht reagieren, dann hilft nur noch der Gang auf die Straße. Die Politik soll für die Bürger gemacht werden und nicht gegen das Volk.Wir haben gerade den 25. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert. Auch davor sind die Leute auf die Straße gegangen und haben scandiert: “Wir sind das Volk.” Auf diese demokratische Bewegung können wir stolz sein, genauso wie auf die Freiheitsbewegungen während der napoleonischen Besatzung als die Studenten sangen: “Die Gedanken sind frei…”
    Verharmlosungen und Beschwichtigungen der etablierten Politiker genügen nicht mehr. Wir sehen die Fakten Tag für Tag. Die Leute wollen Taten sehen, damit die Probleme nicht noch größer werden. Es muss ein Einwanderungskonzept her, sonst tickt hier eine demographische Zeitbombe.
    Und den Deutschen muss man sagen, dass sie wieder lernen müssen zu kämpfen und sich zu behaupten. Zu diesem nötigen Überlebenswillen gehört auch, dass wir wieder mehr Kinder haben müssen. Das ist sogar der Schlüssel zu allen demographischen Problemen. Mehr eigene Kinder ist die normalste und beste und problemloseste Lösung. Wenn wir mehr Kinder haben, brauchen wir weniger Einwanderer. Wenn wir aber keine Nachkommen mehr haben, dann werden unsere Kultur und unsere Traditionen aussterben. So einfach ist das. In der Türkei wird propagiert, dass jede Frau mindestens 3 Kinder haben soll. Vielleicht können wir in dieser Hinsicht etwas von der Türkei lernen.
    Wir haben jahrelang nur zurückgeschaut und waren mit unserer Vergangenheitsbewältigung beschäftigt, und wir haben gedacht, alles andere kommt von alleine. Die Welt hat sich aber weitergedreht. Und wir haben vergessen, dass man im Leben nichts geschenkt bekommt. Auch um unser kleines Stück vom Globus, unser Deutschland, müssen wir kämpfen. Unsere Vorfahren haben auch nichts geschenkt bekommen. Sie haben sich dieses Land mit Blut, Schweiß und Tränen erkämpfen müssen. Das sollten wir nicht vergessen. In unserem Land wollen wir keine Fremden werden. Wir müssen zusehen, dass wir hier nach unseren Grundsätzen leben können. Unsere Leitgedanken müssen wir den Einwanderern vermitteln. Wer das akzeptiert, der ist gerne gesehen und kann sich einbringen. Unsere Kultur oder auch Leitkultur muss erhalten bleiben. Es darf hier nicht alles ins Chaos kippen, wie es schon in manchen Schulen mit hohem Ausländeranteil passiert. Integration ja, aber Übernahme, entschieden nein. Das will der große Teil der Deutschen berechtigterweise nicht. Wir wollen auch in Zukunft unsere Traditionen behalten und Weihnachten feiern können.

    In diesem Sinne wünsche ich allseits noch eine schöne Adventszeit und Frohe Weihnachten und Alles Gute im neuen Jahr.

  8. Die AfD und die political correctness und das Ende der Nachkriegszeit

    Vieles ist in der Innen- und Außenpolitik nicht mehr so, wie es vielleicht vor einigen Monaten noch war. Man denke nur an das Auftreten der islamischen Kämpfer vom IS. Wir leben in bewegten Zeiten, und die AfD ist mittendrin. Bevor man sich mit dem Neuen auseinandersetzt, sollte man das Alte verarbeitet haben. Da sehe ich noch Defizite. Dann ergeben sich die Themen für sinnvolle Aktionen von selbst. Ich möchte mal eine ganz persönliche Betrachtung zur Diskussion stellen.

    Die political correctness hat in Deutschland einige seltsame Blüten getrieben, frischer Wind durch die AfD tut dem Land gut und ist nötig. Die Zeit ist einfach reif für Alternativen zu einer Politik, die sich zu sehr von den Sorgen der Bürger entfernt hat und die dem Wohl des Landes nicht mehr dient.
    Wir müssen klar machen, dass wir jederzeit auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, aber trotzdem mutig Missstände anprangern.
    Wir lieben Deutschland, so wie jeder Mensch auf der ganzen Welt seine Heimat liebt, und wir haben Sorge um unser Land. Wo es Probleme gibt, da müssen sie schonungslos auf den Tisch, sonst kann man nichts verbessern. Leider schien der Mut dazu bei uns immer mehr zu verkümmern. Wenn sich aber keiner mehr traut, Missstände anzusprechen, weil das vielleicht politisch nicht korrekt ist, dann ist das Land tot und es fehlt auch das Selbstvertrauen und die Kraft, kommende schwierige Situationen zu meistern. Das Kriterium der politischen Korrektheit sollte also schon lange in die Mülltonne. Nur ein freier Geist kann Leistungen vollbringen. Und ohne gesundes Selbstvertrauen geht nichts im Leben, das weiß jeder Sportler. Es ist schon jetzt ein großer Verdienst der AfD, Dinge wie die Eurorettungspolitik überhaupt einmal thematisiert zu haben. Mittlerweile sind viele andere Themen dazugekommen, und das ist gut so. Eine alte Kulturnation wie Deutschland lebt von den geistigen Fähigkeiten seiner Bürger, das kann kein einseitiges Schmalspurdenken sein, da darf es keine Denkverbote und Tabus geben. Wer die Probleme nicht erkennt oder sie erkennt und nichts tut, der verhindert ihre Lösung.

    Jede Zeit geht einmal zu Ende. Vielleicht haben wir es noch nicht ganz begriffen, aber so geht es auch mit der Nachkriegszeit. Neue Situationen haben sich ergeben mit neuen Herausforderungen.
    Fast 70 Jahre, also ein Menschenalter, nach Kriegsende, macht es Sinn, zurückzuschauen und die Frage zu stellen, ob die Verarbeitung der unseligen deutschen Geschichte immer gelungen ist. Diese Frage ist wichtig, denn ein Land, das mit sich selbst nicht im Reinen ist, ist verunsichert und nicht eigentlich fit für die Herausforderungen der Gegenwart und der Zunkunft. Scheinbar ist bei uns doch manches noch nicht im Lot. Eine erfolgreiche Auseinandersetzung mit unserer schwierigen Vergangenheit wäre nur dann gegben, wenn wir sagen könnten, dass Deutschland auf einem guten Weg in die Zukunft ist. Das trifft meiner Meinung nach leider noch nicht zu. Natürlich war es notwendig, die Untaten der Nazis aufzuarbeiten und die Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Diese Lehren dürfen auch in Zukunft nicht vergessen werden. Es war auch verständlich, dass einer starken nationalistischen Bewegung eine starke Gegenbewegung folgen musste. Aber das Pendel muss wieder in die Mitte gelangen und ins Lot kommen, damit eine stabile Lage erreicht wird. Die Lehren aus dem Bösen sollten doch zu etwas Besserem für unser Land führen. Eine solche intelligente Weiter- und Höherentwicklung sehe ich noch nicht. Es lebt kaum noch jemand, der während der NS-Zeit Verantwortung getragen hat. Und wir, mit der “Gnade der späteren Geburt” versehen, brauchen ein normales, positives Verhältnis zu unserem Heimatland, eine andere Heimat haben wir ja nicht.
    Wir müssen unseren Frieden machen mit der Geschichte. Eine konstruktive Auseinandersetzung mit der Geschichte gelingt nur, wenn sie ehrlich und sachlich, objektiv und ausgewogen vorgeht. Es sollte nichts verharmlost werden, aber auch eine Schwarz-weiß-Malerei ist nicht hilfreich. Eine Schwarz-weiß-Darstellung ist einfach, aber so einfach ist die Geschichte nicht. Kein Land kann gegen seine Geschichte leben. “Nazi-Deutschland” war kein fremdes anderes Land, mit dem wir nichts zu tun haben, sondern es war auch Deutschland. Und die Soldaten der Wehrmacht waren nicht irgendwelche abstrakten Monster, sondern unsere Väter und Großväter und nicht durch die Bank Kriminelle. Das muss schon differenzierter gesehen werden, sonst wird man der Sache nicht gerecht. Die jüngere Generation kann man so nicht wirklich überzeugen. Eine sachliche Auseinandersetzung muss auch die damalige politische und soziale Lage brücksichtigen. Erst wenn wir zu einer objektiven Betrachtung fähig sind und einen besseren Weg gefunden haben, dann können wir behaupten, die Vergangenheit verarbeitet zu haben. Das Gedenken und Nichtvergessen ist also richtig, aber es sollte ehrlich sein. Ganz zufrieden kann man daher mit der Verarbeitung unserer Geschichte nicht sein, schon gar nicht, wenn damit ein Niedergang verbunden ist.

    Und 70 Jahre nach Kriegsende reicht Gedenken alleine schon lange nicht mehr aus, um politische Pluspunkte zu sammeln. Wir müssen die Lehren ziehen, aber ohne dabei die Zukunft zu verbauen, und wir dürfen nicht schon die nächsten Fehler begehen. Die Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, kann nicht heißen, dass uns Deutschland egal sein kann und dass wir nichts mehr dafür leisten. Deutschland ist mehr als ein Automat, der Sozialhilfe ausspuckt. Wohlstand und Frieden kommen nicht von alleine, das muss erarbeitet werden. Dazu muss Leistung erbracht werden. Deutschland kann nur gedeihen, wenn wir etwas dafür tun.
    Aus der Vergangenheit zu lernen, gilt aber beileibe nicht nur für die NS-Zeit. In der Geschichte Deutschlands gibt es ja nicht nur negative Beispiele, sondern viel mehr positive. Wir sollten uns wieder vergegenwärtigen, dass Deutschland in den Jahrhunderten vorher große kulturelle, wissenschaftliche und technische Leistungen vollbracht hat wie kaum ein anderes Land. Daran sollten wir wieder anknüpfen. 12 Jahre NS-Zeit können diese großen Leistungen, auf die wir stolz sein können, nicht mindern. Wenn wir Deutschland wieder auf einen guten Weg in die Zukunft bringen können, ohne übertriebenen Nationalismus, aber mit einer gesunden Liebe für unser Vaterland und in Anknüpfung an desssen frühere Verdienste, dann hat die AfD einen historischen Beitrag geleistet, für den sich alle Mühen lohnen. Der Handlungsbedarf besteht, und alle Aktionen in diese Richtung machen Sinn.

    Deutschland darf kein kranker Mann in der Mitte Europas sein, sondern wir sollen unser Land und Europa nach vorne bringen. Der Leistungsgedanke muss wieder in den Vordergrund treten. Mittelmäßigkeit darf nicht unser Ansrpuch sein. Wir können mehr, als im Moment abgerufen wird. Es darf zum Beispiel nicht sein, dass aufgrund von Unfähigkeit und Korruption unser Hauptstadtflughafen nicht fertiggestellt werden kann. Wir haben den Anspruch, eine führende Industrienation zu sein, aber die Welt lacht schon über uns. Die Bundeswehr scheint, auch wenn sie denn wollte, nur noch bedingt einsatzfähig zu sein. Charakterliche und fachliche Bildung der Jugend lassen zu wünschen übrig. Unsere Kinder und Jugendlichen haben zu wenig Ziele und verfetten vor den PCs. Wir sind ein vergreisendes Land, in dem viele Menschen den Mut und den Willen verloren haben, überhaupt noch Kinder in die Welt zu setzen. Die Auflistung des Niedergangs könnte beliebig fortgesetzt werden. Mit diesen Entwicklungen kann man nicht zufrieden sein. In mancher Hinsicht haben wir scheinbar nicht mehr die richtige Einstellung. Hier sind Korrekturen nötig, wenn wir nicht zu einer Bananenrepublik werden wollen. Wir sind Mitglieder der Spaßgesellschaft, aber wenige Kilometer entfernt, am anderen Ende des Mittelmeeres schon, toben brutale Religionskriege. Wie passt das noch zusammen? Es scheint, dass wir nicht gut vorbereitet sind, wenn die Krisen auch zu uns kommen. Wir leben noch immer die heile Welt, aber die ist schon lange nicht mehr heil. Während wir noch mit der Vergangenheit beschäftigt sind, treten zum Beispiel neue Migrationsprobleme auf uns zu, die mit den Antworten von gestern nicht zu lösen sind. Die AfD kann auch nicht verhindern, dass vielfältige Anforderungen und Probleme auf uns zukommen werden, aber wir können darauf hin arbeiten, sie anzupacken, so gut es geht. Es gibt viel zu tun, packen wir es an! Die Nachkriegszeit geht zu Ende. Die neue Zeit wird uns mehr abverlangen. Jede Aktion für die AfD ist hilfreich, die uns wachrüttelt und besser aufstellt.

  9. Mahlzeit, bin neu hier.
    Aber sehr interessiert an Politik und muss dem Kommentar des Kollegen, welcher gegen die Veranstaltung mit der jüdischen Gemeinde ist, widersprechen.
    Wir haben aus der Geschichte heraus keine Verantwortung gegenüber Israel. Wir haben als Rechtstaat eine Verpflichtung gegenüber allen Menschen. Dieses könnte und sollte bei dieser Veranstaltung klar herausgestellt werden. Dieses vergangenheits bla bla ist nichts was der Wähler will. Ihn interessiert das jetzt. Wir müssen wieder stolz darauf sein dürfen Deutsche zu sein. Nicht nur im Bezug auf Fussball. Nur sollten wir auch klar darlegen, das Rechts NICHT das Ist was wir wollen.
    Ciao
    Guido

  10. Wahlerfolge im Osten und wie es weitergehen kann, welche Aktionen machen Sinn

    Aufgrund von Anregungen bei unseren Stammtischen habe ich mir mal Gedanken gemacht über die letzten Wahlergebnisse und in welche Richtung ich mir weitere Aktionen vorstellen könnte. Das sollen nur ganz persönliche Anregungen als Diskussionsgrundlage sein. Um nicht nur zu theoretisieren, habe ich die Gedanken an einem Vorschlag festgemacht, den ich nicht so gut fand, ganz abgesehen von den netten Kollegen, die ihn gemacht haben:

    Nach den drei letzten Landtagswahlen im Osten haben wir uns natürlich alle gefreut. Besser konnte es für die AfD ja kaum laufen. Wir sind in der deutschen Parteienlandschaft angekommen und keiner kann uns mehr ignorieren, aber zurücklehnen können wir uns deshalb nicht. Um uns wirklich etablieren zu können, müssen wir mindestens noch die nächsten 5 Jahre durchstehen. Da müssen wir noch zulegen, besonders im Westen, und an Argumenten nachlegen. Wir werden wohl nicht das Schicksal der Piraten erleiden, dafür sind wir zu seriös aufgestellt. Aber die Gründe, weshalb uns die Wähler gewählt haben, nämlich oft aus einer reinen Protesthaltung, um es den anderen Parteien mal zu zeigen, das birgt natürlich eine Gefahr, wenn unsererseits nichts nachkommt.
    Wir müssen uns eine eigene Identität erarbeiten, einen eigenen Weg finden, mit dem die Wähler uns identifizieren können. Es sieht ja alles gar nicht so schlecht aus, wir sind nicht mehr nur die Einthemenpartei, trotzdem wird die Kritik an der Eurorettungspolitik und dem europäischen Bürokratismus eins unserer Kernthemen bleiben. Ansonsten gibt es viel Raum im politischen Einheitsbrei der etablierten Parteien und viele Themen, die reif sind für Alternativen. Eine gute Alternative ist immer der gesunde Menschenverstand. Und da ist in den letzten Jahren in der deutschen Politik wohl viel am gesunden Menschenverstand und an den Menschen vorbeigegangen. Das kann man deutlich an den geringen Wahlbeteiligungen ablesen. Die Themen werden uns auf lange Sicht nicht ausgehen. Dafür sorgen schon die anderen.
    Wenn wir uns aber für etwas engagieren und Aktionen starten, dann müssen es die richtigen Themen sein, die auch zu uns passen und wo wir etwas bewirken können, und es sollte unser Land weiterbringen.

    Was ich meine, will ich anhand eines Beispiels verdeutlichen. Ich bin zum Beispiel gegen den Vorschlag einiger Kollegen aus dem Kreisverband, am 10. November eine Demonstration am alten Platz der jüdischen Synagoge in Euskirchen zu veranstalten. Wir sollten uns erstens überhaupt vom politischen Gegner keine Themen aufdrängen lassen, um uns damit etwa vom rechten Lager abgrenzen zu können. Wir sollten unsere eigenen Themen selbst auswählen, womit wir auch punkten können. Jeder Deutsche weiß mittlerweile, dass wir aus der Geschichte eine Verantwortung gegenüber Israel haben. Das ist richtig so, ist aber nichts Neues. Neu könnte aber sein, dass wir Deutsche mit etwas mehr Selbstbewusstsein an die Sache herangehen und auch den Mut haben, den Israelis einmal zu sagen, dass ihre Siedlungspolitik unrechtmäßig ist und ein Hauptgrund dafür ist, warum das Heilige Land nicht zur Ruhe kommt. Auf der anderen Seite sollte man den islamischen Hetzern und Demonstranten mit ihren unsäglichen Parolen mit aller Schärfe der Gesetze klarmachen, dass gerade auf deutschem Boden Hassparolen gegen Juden niemals geduldet werden.
    Kurz gesagt, ich will versuchen, neue und bessere Wege mit der AfD zu gehen und nicht immer das selbe zu machen, was die anderen schon seit langem tun. Außerdem gibt es in diesem kürzlich mal wieder aufgeflackerten Konflikt zur Zeit überhaupt keine Lösung, weil keiner der Kontrahenten wirklich eine Lösung will. Sich hier einzumischen, hilft keinem und bringt nichts. Mit der deutschen Vergangenheit hat das Ganze auch nichts zu tun. Aber beide Seiten versuchen, auf deutscher Geschichte noch ihr aktuelles Süppchen zu kochen. Das sollten wir nicht mitmachen, sondern selbstbewusst unsere Standpunkte klarmachen. Auf deutschem Boden lassen wir keine Art von Terrorismus zu. Wir sind für friedliche Lösungen und lassen uns nicht in aktuelle Konflikte hineinziehen, auch nicht aufgrund unserer Geschichte.
    Ohne ein gesundes Selbstvertrauen kann man keine Zukunft gestalten. Die Lehren aus der Geschichte dürfen in Deutschland nie vergessen werden, aber leben müssen wir heute und Visionen müssen wir für die Zukunft entwickeln. Etwas mehr Selbstvertrauen und Übernahme von Verantwortung für die Zukunft kann für unser Land nicht schaden. Das wäre ein Ansatzpunkt für die AfD, der etwas Neues bringt. Das macht Sinn und damit können wir uns von anderen unterscheiden.
    Deutschland war einmal das Land der Dichter und Denker, auch der kritischen Denker. Wir waren ein Land der Erfinder und haben kulturelle Höchstleistungen hervorgebracht. Daran sollten wir versuchen anzuknüpfen. Leider ist unser Land an solchen Leistungen arm geworden. Wir sehen verstärkt Korruption und Unfähigkeit, wie beim Bau des Berliner Großflughafens. Im Sog sogenannter political correctness drohen wir zu verkrusten und nötige Eigeninitiativen werden erstickt. Frischer Wind durch die AfD tut dem Land gut. Der Name “Alternative für Deutschland” ist Programm. Wenn wir Deutschland nach vorne bringen können, dann wird sich die AfD auch dauerhaft als Partei etablieren können. Und die Zeit ist in vieler Hinsicht reif für eine Alternative.

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