Wirtschaft und Infrastruktur

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Die Zukunft unserer Heimat hängt entscheidend von der Wirtschaftskraft ab. Einen Schwerpunkt der Wirtschaftsförderung bildet neben der Erhaltung von Arbeitsplätzen in kleinen und mittelständischen Betrieben die Förderung des Tourismus. Die Einbindung unserer Betriebe in den Wirtschaftskreislauf sowie die Erreichbarkeit unserer Region für Urlauber muss durch eine verbesserte Verkehrsinfrastruktur gestärkt werden.

Uns ist dabei bewusst, dass Straßenbaumaßnahmen eine lange Vorlaufzeit von der Planung bis zum Baubeginn erfordern. Für ausgewählte Regionen wie die Eifel sollten daher gesetzliche Ausnahmeregelungen geschaffen werden, wie dies nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern geschehen ist. Der notwendige Wiederaufbau West darf nicht an bürokratischen Hürden scheitern.

Viele Städte und Gemeinden in unserem Kreis leiden an ihrem desolaten Haushalt. Daher wird der Ruf seitens der etablierten Parteien nach einer Gebietsreform immer lauter.
Wichtigstes Ziel solcher Gebietsreformen sind die möglichen Einsparungen. Eine zentralisierte und große Verwaltung ist verständlicherweise günstiger als viele kleine. Besonders hoch wären die Einsparungen im Bereich der Personalausgaben in der allgemeinen Verwaltung und folglich auch eine Reduzierung der Gebäudekosten.

So könnte der Kreis Euskirchen in verschiedene Sektoren aufgeteilt werden, bspw. eine Westkreis-Gemeinde (Schleiden, Hellenthal, Kall) oder eine Südkreis-Gemeinde (Nettersheim, Dahlem, Blankenheim).

Deshalb fordern wir:

  • Gebietsreformen ohne Bürger- Begehren/Entscheid wird es mit der AfD nicht geben.
  • Sofortiger Lückenschluss der A1 zwischen Blankenheim und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.
  • Anbindung des Schleidener Tals an die Autobahn, idealerweise in Form einer Querspange zwischen der A1 und der belgischen Autobahn A27. Somit würden der Kreis Euskirchen und die benachbarte Deutschsprachige Gemeinschaft in Belgien eng vernetzt; Firmen besonders im Südkreis hätten eine schnelle Anbindung auch zum Hafen Antwerpen sowie zum bedeutenden Frachtflughafen Lüttich.
  • Einrichtung eines zusätzlichen Anschlusses an die A1 bei Satzvey an der L11, um die Ortsdurchfahrt Satzvey zu entlasten.
  • Verlängerung der B56n zwischen den Anschlussstellen Euskirchen (A1) und Swisttal (A61) zur Entlastung der Ortsdurchfahrten Euskirchen und Kuchenheim.
  • Zügige Umsetzung der Ortsumgehungen in Roggendorf und Weiler in der Ebene.
  • Dem Bürgerbegehren in Rheder für eine Ortsumgehung über die Landesstraße 178, die mit einem sehr geringen Aufwand erreichbar ist, sollte sobald wie möglich entsprochen werden.
  • Einrichtung eines Kreisverkehrs auf der L182/K3 bei Müggenhausen.
  • Ergänzung des ÖPNV insbesondere für den Südkreis durch die Einrichtung von Schnellbuslinien mit Anbindung an die Rheinschiene.
  • Einen zügigen Ausbau der IT – Infrastruktur (schnelles Internet) im Kreisgebiet.
  • Gewährleistung dezentraler Energieversorgung – dazu müssen die Kommunen in die Lage versetzt werden, ihre Netze zurückzukaufen.
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