Wiedersehen mit Thüringen, Sachsen-Anhalt u.s.w.

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Persönliche Impressionen von Dieter Hassen.

Unser letzter Besuch war vor mehr als 30 Jahren, noch zu Zeiten der DDR. Das Luther-Jahr war jetzt eine gute Gelegenheit, diesen Teil Deutschlands noch einmal zu besuchen. Helmut Kohl hatte bei der Wiedervereinigung “blühende Landschaften” versprochen. Damit hat er nicht ganz Unrecht gehabt. Überall sieht man schön renovierte alte Häuser. Und auch die alten Plattenbauten sind frisch aufgemöbelt und strahlen nicht mehr die frühere graue Tristesse aus. Aber glücklicher geworden sind die Leute dadurch anscheinend auch nicht. Wer die DDR noch bewusst miterlebt hat, der trauert ihr, oft genug, trotz aller negativen Aspekte, auch ein Stück nach. Blühende Landschaften sind nur das äußere Erscheinungsbild, aber was ist das wert, gegenüber dem Verlust an Identität und oft fehlenden Perspektiven für die Zukunft?

Ich wollte es nicht glauben, aber der Osten tickt immer noch etwas anders als der Westen. Das ist mit ein Grund für die unterschiedlichen Wahlergebnissen der AfD in Ost und West. Die Leute im Osten sind viel kritischer gegenüber allem, was die Politik und die Medien ihnen vorsetzen. Sie waren immer gewohnt, zwischen den Zeilen zu lesen und auf der Hut zu sein. In dieser Beziehung sind die Leute dort viel heller und aufgeweckter als wir im Westen. Und in dieser Beziehung trift der Name Dunkeldeutschland wohl eher auf uns im Westen zu.

Aber, wer jetzt meint, dass die Ostdeutschen generell die besseren Menschen sind, der liegt auch falsch. Typisch deutsche Rechthaberei und Humorlosigkeit sind oft zu finden, z. B. wenn man als Tourist einmal kurze Zeit falsch parkt. Eine Skepsis oder auch ein Missfallen gegenüber Ausländern ist schon zu spüren. Meine Frau ist ja Ausländerin, allerdings eine der Sorte, die man eigentlich gerne sieht, aber ich habe schon gewisse Ressentiments gespürt. Als meine Frau einmal aus dem Auto nach dem Weg gefragt hat, da reagierte die angesprochene junge Frau ganz erschrocken und antwortete etwas auf Englisch. Ich kann diese Skepsis ja durchaus verstehen, besonders wenn man die ungesunde Entwicklung im Westen betrachtet. Man muss beileibe nicht jeden Ausländer mögen, aber eine dumpfe Ausländerfeindlichkeit kann auch nicht der richtige Weg sein.

Eine vernünftige Lösung ist wahrscheinlich, dass man jeden Einzelfall für sich bewertet, kritisch, aber nicht generell feindlich. Und im Hinterkopf darf man ruhig den Gedanken haben, dass wir bei weitem zu viele Migranten haben, die unrechtmäßig hier sind und die wir nicht gebrauchen können. Der Zustrom muss gestoppt werden, und wer illegal hier ist oder kriminell wird, der muss das Land verlassen. Vieles geht, aber man muss es auch politisch wollen. Dann wird Druck aus dem Kessel genommen und die Integration von wirklich Bedürftigen hat erst eine Chance und der soziale Friede kann wiederhergestellt werden.

Es ist schon erfreulich, dass die Zahl der Ausländer im Osten sich noch in einem gesunden Verhältnis zu den Inländern bewegt, was eine Integration noch möglich macht. Und, man kann es ruhig sagen, dass deshalb auch das Straßenbild im Osten sauberer und gepflegter aussieht als in unseren Innenstädten. Ob es Erfurt, Halle oder Leipzig oder die Lutherstädte sind, überall gibt es gepflegte, alte, historisch schöne Bauten und ganze harmonische Straßenzüge, wo man sich gerne aufhält und sogar wohnen möchte. Manchmal waren allerdings erstaunlich wenig Leute auf den Straßen zu sehen, wie z. B. bei einem Abendspaziergang in Schmalkalden.
Fazit ist für mich, dass der Osten auf jeden Fall noch immer eine Bereicherung für Deutschland ist und auch eine Hoffnung. Der Osten hat wunderschöne Landschaften und ist voll von bester deutscher Kultur. Das ist, bei allen Unzulänglichkeiten, Deutschland, wie es war, wie es gut ist und wie es nicht verloren gehen darf. Also, wir können durchaus vom Osten lernen, um gemeinsam den rechten Weg für unser Land zu finden. Der Osten ist ein Bollwerk gegen westliche Dekadenz. Ex oriente lux! Auf dass unser Vaterland in bewegten Zeiten einen guten Weg finden möge! Danach lasst uns alle streben, brüderlich mit Herz und Hand! Bis dahin ist aber leider noch ein weiter Weg, und es bedarf noch großer und verantwortlicher politischer und gesellschaftlicher Anstrengung. Dafür steht die AfD. Und diese Aufgabe sollten wir bei allem politischen Kleinkram im Tagesgeschäft nie aus den Augen verlieren.

Entgegen der Merkelschen Wahlpropaganda ist Deutschland in seinem momentanen Zustand nämlich nicht das Land , in dem wir gerne leben möchten.. Zu schlecht sind zur Zeit die Perspektiven für die Zukunft. Deutschland soll ein sicheres, funktionierendes und florierendes Land bleiben, welches mit Mut und Selbstvertrauen die Zukunft angeht. Wir müssen unsere Kultur und unsere Traditionen und insbesondere unsere Freiheit und unsere Selbstbestimmung schützen. Nur so können wir auch ein guter Partner in Europa sein. In Wahrheit sind wir unter Frau Merkel auf dem Weg zu einer fremdbestimmten Bananenrepublik. Wir brauchen eine komplette und schnelle Kehrtwende. Die geistig-moralische Wende muss jetzt kommen! Diese ist glaubhaft nur mit der AfD möglich. Packen wir es an, bevor es zu spät ist! Es darf bei der kommenden Bundestagswahl keine Stimmen für ein “weiter so” mehr geben!

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