Der Tag nach Barcelona

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Eine Betrachtung von Martin E. Renner

Während man im deutschen Bundeskanzleramt vermutlich bereits den Zufallsgenerator anwarf, um aus der scheinbar vorgefertigten Liste eine „passende“ Kondolenz- und Betroffenheitsrede auszuwählen, ging der menschenverachtende Terror in Spanien weiter.

Tatsächlich muss man sich mittlerweile die Frage stellen, für welche Begrifflichkeit man sich entscheidet. „Natürlich“ ist die Tat von Barcelona ein Terror-Anschlag. Jedenfalls für jeden normal und klar denkenden Menschen. Einen Großteil der Journalisten, der Sprecher offizieller Stellen und allen voran natürlich der sich zum Vorfall äußernden Damen und Herren Politiker scheint allerdings eine hintergründige Agenda zu zwingen, den Terror in Europa zu leugnen und maximal herunterzuspielen. Dies jedenfalls solange die Ermittlungen Ausflüchte zulassen.

Ein Lieferwagen fährt mit hoher Geschwindigkeit über eine längere Wegstrecke auf einer Flaniermeile im Zickzack(!) durch eine Menschenmenge. 13 Todesopfer, bis zu 100 teils Schwerverletzte. Medienberichten zufolge wurden mehrere Kinderwagen erfasst. In veröffentlichten Videos sieht man eindeutig mindestens einen reglosen Kinderkörper auf dem Boden liegen. Das ist nicht nur ein Terroranschlag, das ist blanker Horror. Nicht zufällig berichten Augenzeugen von Kriegszustand.

Damit liegen sie richtig. Es ist Krieg. Es ist ein erklärter Krieg maximal menschenverachtender, islamischer Extremisten gegen unsere europäische, aufgeklärte, zivilisierte und kultivierte Lebensart. Doch das wird unter der Anleitung o.a. politischer Agenda von verantwortlicher Seite verschwiegen. Begrifflichkeiten werden regelrecht pervertiert. Angesichts solcher schockierender Ereignisse wie gestern in Barcelona treten all die – mittlerweile alltäglichen(!) – „Einzelfälle“ im öffentlichen Bewusstsein in den Hintergrund. Summieren wir aber die Opfer all dieser „Einzelfälle“, so kommt kein klar denkender Mensch umhin, zumeist islamistisch motivierten Terror als europäischen Alltag zu definieren. Wenn aber Terror alltäglich ist, so kann man dies nur Krieg nennen.

Die Politik verdrängt, leugnet und verschweigt dies. Und sorgt weiterhin durch extrem verzerrte Sinnhaftigkeit von Begrifflichkeiten für ein ebenso extrem verzerrtes öffentliches Bewusstsein. Wir alle wissen heute leider: Fährt ein Fahrzeug in eine Menschenmenge und es handelt sich NICHT um einen Terrorakt, so ist DIES ein „Einzelfall“ – und in Politik und Medien zumeist schon am nächsten Tag kein Thema mehr. Auch das ist gegenüber den Opfern menschenverachtend.

Wir von der Alternative für Deutschland werden im nächsten Deutschen Bundestag alles dafür tun, Begrifflichkeiten und Weltbild der Öffentlichkeit wieder geradezurücken. Vor allem werden wir alles daran setzen, die unverantwortliche Politik und die Agenda unserer Bundeskanzlerin täglich zu hinterfragen, zu kritisieren und vor allem zu STOPPEN. Terror darf in Europa und in Deutschland kein Alltag sein. Frau Merkel hat die europäische und unsere innere Sicherheit höchst fahrlässig und unverantwortlich ihrer Agenda geopfert.

Stoppen wir sie!!!

Nachdenklich und in Trauer grüßt Sie
Ihr
Martin E. Renner

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