Die “Akte Rosenburg”

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Die “Akte Rosenburg” oder die Frage: “Wie systematisch muss ein Volk verblendet werden, bis es ernüchtert und mit eigener Kraft die Augen öffnet.”
Was ist geschehen:
Eine vor 4 1/2 Jahren von der früheren BM Justiz, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) eingesetze wissenschaftliche Kommission hat heute ihr Ergebnis präsentiert. Es ging darum wissenschaftlich zu belegen, wieviele “Alt-Nazis” in den 50-iger und 60-iger Jahren im Justizministerium (das Haus Rosenburg im Bonner Süden) in maßgeblicher Funktion gearbeitet haben. Danach hätte die “Historiker-Kommission” ermittelt, dass die Spitze 1957 erreicht worden sei. BM Justiz Maas kommentierte das Ergebnis der Untersuchung heute wie folgt: “Die Akte Rosenberg ist bedrückend”, es sei auch festzustellen wohin diese personelle Kontinuität geführt habe. Die Strafverfolgung von NS-Tätern sei hintertrieben, die Diskriminierung einstiger Opfer wie Homosexuelle oder Sinti und Roma sei fortgesetzt worden.
Ich will nicht in Abrede stellen, dass ein Bundesministerium seine Historie aufarbeiten kann oder ggf. auch sollte. Ich stelle auch nicht in Abrede, dass es in den 50-iger Jahren, nur 10-12 Jahre nach Kriegsende (!), im Beamtentum der Bundesministerien eine akademische Elite gegeben hat, die bereits eine Vorvergangenheit -wie immer sie ausgesehen haben mag- zu der Zeit des Nationalsozialismus gehabt hatte. Woher auch sonst hätten viele Funktionsträger kommen sollen?
Irgendwann in den nächsten Jahren, wird u.a. “Die Linke” als Nachfolgeorganisation einer Partei, die sich in der DDR schweren Verbrechens schuldig gemacht hat, indem sie den Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze sanktioniert und Tod und Leid über Menschen gebracht hat, in keiner (Mit-)Regierungsverantwortung mehr sein. Aber auch dann wird es noch viele Jahre Menschen dieser Partei in Funktionen in Behörden und Ämtern geben, die ihr “altes” Parteiprogramm unter ihr Kopfkissen legen.
Mir stellt sich also die Frage warum eine politische Situation vor 60 Jahren jetzt so immanent wichtig ist? Haben wir keine anderen drängenden Aufgaben, die es zu lösen gilt? Wo war der BM Justiz mit seinen sonst so schnellen Kommentaren in den letzten beiden Tagen als ein massiver Polizeieinsatz erforderlich war, um unser Land vor großem Schaden zu bewahren? Und das, aobwohl ganz offensichtlich ein anerkannter syrischer Asylant und mit der Migrationswelle “eingeladene” IS-Sympisanten unseren Rechtsstaat bedrohten?
Ich komme zu dem Schluss: Dahinter steckt System! Es geht unseren “Regierungsverantwortlichen” allein darum, mit allen Mitteln und dem Einsatz von Steuergeldern von ihrem Staatsversagen abzulenken.
Ich bin aber auch davon überzeugt, dass immer mehr Bürger unseres Landes spüren, dass “etwas gewaltig aus den Fugen gerät” und langsam aber stetig zu einer Bedrohung aufwächst. Dabei kommen wir dem Punkt, der eine “Umkehr” schwer oder unmöglich macht, immer näher.
Es bedarf unvermindert unserer weiteren Anstrengungen, unsere Mitbürger auf die perfiden Mittel der “Volksverblendung” durch die gewählten Volksvertreter hinzuweisen und unsere Mitmenschen gleichzeitig für die politische Alternative, die wir exekutieren können, die Augen zu öffnen.

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