Euskirchener Delegierte beim XI. Landesparteitag

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Mit fünf Delegierten war der Kreisverband Euskirchen vollzählig auf dem gestrigen Landesparteitag in Rommerskirchen vertreten. 

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Delegierte KV Euskirchen

Es war in erster Linie ein Satzungsparteitag – nachdem die Diskussion und Verabschiedung einer verbesserten Satzung und einer Finanzordnung immer wieder wegen dringender Wahlen verschoben worden war, konnten nun beide endlich mit der notwendigen Zweidrittelmehrheit verabschiedet werden. 

Die Atmosphäre auf diesem Parteitag war sachlich und ergebnisorientiert. Einzig bei der Formulierung von Kriterien für einen möglichen Parteiausschluss und insbesondere bei der Frage der Abgrenzung gegenüber anderen Parteien und Gruppierungen gab es ziemlich heftige Meinungsunterschiede. 

Wie am Abstimmungsverhalten deutlich wurde, sprach sich etwa eine Dreiviertelmehrheit der Delegierten dafür aus, dem Vorschlag des Landesvorstands zu folgen und klare Kooperationsverbote, insbesondere zu rechten Gruppen festzulegen. Eine Minderheit hätte sich mit Blick auf die Arbeit in den kommunalen Gremien in dieser Frage eine flexiblere Haltung gewünscht. 

Trotz einer kontroversen letzten halben Stunde (die Diskussion wurde zunehmend hitzig und persönlich) war dies ein wichtiger und im Ergebnis sehr erfolgreicher Parteitag für unseren Landesverband: Auch wenn Satzungsfragen auf den ersten Blick ausgesprochen wenig spannend erscheinen, ist eine durchdachte und möglichst viele denkbare Streitfragen abdeckende Satzung doch von entscheidender Wichtigkeit für den reibungslosen Ablauf parteiinterner Vorgänge. Hier sind wir auf dem elften Landesparteitag in Rommerskirchen einen ganz wichtigen Schritt weitergekommen.

 

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